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Zum Gesamtüberblick

WEITERBILDUNGEN (WB 01.2018)

SYSTEMISCHES ARBEITEN IN DER KINDER UND JUGENDHILFE
Systemisch denken – wirkungsvoll handeln

Anmeldeschluss

21. Februar 2018

Referenten

Petra Kiehl
Diplom-Sozialpädagogin, Genderpädagogin, Marte Meo Therapeutin, MFT- Coach, Leiterin der Multifamilientherapie im Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hanau

Christine Nößner
Dipl. Psychologin, psychologische Psychotherapeutin, Diagnostik und Therapie im SPZ, Ausbildung in Gesprächspsychotherapie GWG, Familientherapie und systemischer Therapie, Verhaltenstherapie DGVT, Supervision; Weiterbildungen u. a. in Hypnotherapie am Milton Erickson Institut, Qualitätsmanagement für soziale Einrichtungen, Lehrtätigkeit u. a. an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg und in Fort- und Weiterbildung.

Rainer Orban
Diplom-Psychologe, Lehrender für Systemische Therapie, Beratung und Supervision (DGSF/SG), Leiter des DGSF-akkreditierten Institutes n.i.l. (www.n-i-l.de) und Leiter der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendheime Rotenburg (Wümme) e. V., 20 Jahre Leitungs- sowie beraterische und therapeutische Erfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe

Mechthild Sckell
Diplom-Psychologin, Leiterin der Familienberatungsstelle des Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hessen e.V., Ausbildungen in systemischer Familientherapie, Verhaltenstherapie, Paartherapie, systemischer Supervision und in Multifamilientherapie, Lehrtätigkeit in der Fort- und Weiterbildung

KURZBESCHREIBUNG

Systemisch denken – wirkungsvoll handeln. Systemische Konzepte in der Kinder- und Jugendhilfe haben in den letzten Jahrzehnten die fachliche Grundhaltung und die Kooperationsorientierung im Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hessen e. V. grundlegend beeinflusst. Im pädagogischen Alltag der verschiedenen Einrichtungen ist die systemische Weiterbildung ein fachlicher Standard geworden. Vor allem die lösungsorientierten Sichtweisen und Interventionen des systemischen Arbeitens wie auch die Techniken der Multifamilientherapie bieten eine Fülle von Möglichkeiten, um einerseits mit Eltern, Kindern und Jugendlichen selbststärkend zu arbeiten und sich andererseits auf unterschiedliche Helfersysteme kooperationsorientiert auszurichten.

 

Die Weiterbildung Systemisches Arbeiten in der Kinder- und Jugendhilfe wurde speziell für die Berufsgruppen in der stationären und ambulanten Jugendhilfe entwickelt. Sie vermittelt in überschaubarer Zeit praxisorientierte Kompetenzen für den Arbeitsalltag. In den Modulen werden Methoden, Haltungen und Techniken vermittelt, die konkret umgesetzt werden können.

 

SCHWERPUNKTE

  • Systemische Methoden einsetzen und die systemische Grundhaltung von Wertschätzung, Offenheit und Humor in Begegnungen leben
  • Konstruktive Gesprächsatmosphären schaffen und aktiv Beziehungen gestalten
  • Herausfordernde Situationen systemisch erfassen, offene und verdeckte Aufträge erkennen und Kontrakte bilden
  • Spezifische Themen der Kinder und Jugendlichen erkennen und sie in ihren Entwicklungsaufgaben begleiten und fördern
  • Arbeitshypothesen im Team mit systemischen Methoden denken und einen systemischen Blick auf Teamdynamiken entwickeln
  • Loyalitätskonflikte zwischen Eltern und dem professionellen Helfersystem mit Hilfe der Multifamilientherapie auflösen
  • Distanz zu Problemen gewinnen, Prozesse aktiv gestalten und neue Perspektiven mit Kindern, Jugendlichen und Familien entwickeln
  • In unterschiedlichen Systemkonstellationen und Kooperationen den eigenen Beitrag zielorientiert reflektieren und einbringen


 

MODUL 1 // 21.-23. März 2018

Die systemische Grundhaltung im pädagogischen Alltag

 

MODUL 2 // 23.–25. Mai 2018

Kooperation als Kernkompetenz und Wirkfaktor systemischen Arbeitens

 

MODUL 3 // 9.–10. August 2018

Systemisches Arbeiten im Team

 

MODUL 4 // 21.–23. November 2018

Systemisches Handeln mit Kindern und Jugendlichen

 

MODUL 5 // 25.–26. Februar 2019

Durcheinander, Miteinander: Systemische Familienarbeit – Multifamilientherapie

 

MODUL 6 // 1.–3. April 2019

Übergänge, Abschiede und der Blick in die Zukunft

 

KOLLOQUIUM // 9. Mai 2019

Besprechung der Abschlussarbeiten, Zertifikatsübergabe

 

UMFANG DER WEITERBILDUNG

6 Module, Kolloquium (17 Tage/153 UE) und Supervisionen (6 Tage/48 UE). Das Literaturstudium obliegt der Eigenverantwortung. Es werden zwischen den Modulen systemische Entwicklungsaufgaben bearbeitet und reflektiert.

Zur Erlangung des Zertifikats „Systemischer Berater in der Jugendhilfe“ werden die Teilnahme an allen Modulen, dem Kolloquium und den Supervisionen sowie die Erstellung einer schriftlichen Abschlussarbeit verlangt. Verpasste Unterrichtseinheiten können im nächsten Durchlauf der Weiterbildung im Folgejahr nachgeholt werden.

 

ZIELGRUPPEN

Pädagogische Mitarbeiter/innen aus der stationären und ambulanten Jugendhilfe, aus Familien- und Jugendberatungsstellen

METHODEN

Theorie-Inputs, praktische Übungen, Einzel-, Partner- und Kleingruppenarbeit, Gesprächsübungen, Plenumsdiskussionen, Fallarbeit

TEILNEHMERZAHL

Max. 24 Teilnehmer/innen

UHRZEIT

09:00 – 17:00 Uhr

KOSTEN

4.400 € inkl. Tagungsgetränken und Pausensnacks

VERANSTALTUNGSORT

Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hessen e. V.
Dietrich-Brüggemann-Zentrum
Schillerstraße 26
63456 Hanau-Klein-Auheim

TEILNAHMEVORAUSSETZUNG

Pädagogische Grundausbildung


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