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Zum Gesamtüberblick

WEITERBILDUNGEN (WB 03.2017)

FRÜHE KINDHEIT IM BLICK (TEIL 1 BIS TEIL 4)
Wie die ersten Jahre das ganze Leben bestimmen

Anmeldeschluss

20. September 2017

Referentinnen

Bärbel Derksen
Dipl. Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Krankenschwester, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachhochschule Potsdam im Familienzentrum, Elternberatung „vom Säugling zum Kleinkind“, zur Zeit als Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum „Frühe Hilfen“, Landeskoordinierungsstelle im Rahmen der Bundesinitiative „Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen“ u. a. Eltern-Säuglingsberatung/therapie, Entwicklungspsychologische Beratung (EPB), STEEP Beraterin, SAFE-Mentorin, Marte-Meo Praktikerin, Ostapie Koordinatorin, Lehrtätigkeit und Supervisorin

Gudrun Meyer-Wehmann
Diplompädagogin, Erzieherin, Systemische Familientherapeutin, Entwicklungspsychologische Beraterin Tätigkeit in der Familienberatungsstelle des Albert Schweitzer Kinderdorfes Hessen e.V. mit dem Schwerpunkt „Frühe Hilfen“, freie Mitarbeiterin beim Institut für familiale und öffentliche Erziehung, Bildung, Betreuung e.V. (ifoebb) an der Goethe-Universität Frankfurt

Christine Nößner
Dipl. Psychologin, psychologische Psychotherapeutin, Diagnostik und Therapie im SPZ, Ausbildung in Gesprächspsychotherapie GWG, Familientherapie und systemischer Therapie, Verhaltenstherapie DGVT, Supervision; Weiterbildungen u. a. in Hypnotherapie am Milton Erickson Institut, Qualitätsmanagement für soziale Einrichtungen, Lehrtätigkeit u. a. an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg und in Fort- und Weiterbildung.

Stefanie Schmidt
Hebamme, Familienhebamme in der Familienberatungsstelle des Albert Schweitzer Kinderdorfes Hessen e.V. , Fachberaterin für Emotionelle Erste Hilfe, freie Referentin für das Europäische Institut für Stillen und Laktation

Mechthild Sckell
Diplom-Psychologin, Leiterin der Familienberatungsstelle des Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hessen e.V., Ausbildungen in systemischer Familientherapie, Verhaltenstherapie, Paartherapie, systemischer Supervision und in Multifamilientherapie, Lehrtätigkeit in der Fort- und Weiterbildung

KURZBESCHREIBUNG

Die frühe Kindheit spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Beziehungs- und Bindungsfähigkeit sowie beim Lern- und Sozialverhalten.

Die zentrale Aufgabe von Frühen Hilfen und der Jugendhilfe ist es, Babys und Kindern die für ihre Entwicklung und Entfaltung förderlichen Lebensbedingungen zu ermöglichen sowie deren Eltern in ihrer Beziehungs- und Erziehungskompetenz zu unterstützen. Um kleine Kinder in Familien fachlich kompetent zu begleiten, benötigen pädagogische Fachkräfte spezifische Kenntnisse über die Lebensphase der frühen Kindheit von der Geburt bis zum Alter von drei Jahren. Sie müssen in der Lage sein, die Gesamtentwicklung des kleinen Kindes im Blick zu haben und diese richtig einzuschätzen. Es gehört zu den wichtigen Zielen der unterschiedlichen Familienhilfen, die Eltern beim Aufbau einer sicheren Bindung zu fördern und besondere Belastungs- oder Fehlentwicklungen zu erkennen. Um Kindeswohlgefährdungen wahrzunehmen und abzuwenden, sind die Kooperation der Fachkräfte sowie die Koordination Früher Hilfen notwendig. Die frühe Kindheit ist aus Sicht aller pädagogischen und psychotherapeutischen Richtungen der Schlüssel zum Verständnis von späteren Verhaltensauffälligkeiten und psychopathologischen Symptomen. Dieses Wissen ist für die pädagogische Arbeit unabdingbar, um Kindern und Jugendlichen korrigierende Bindungserfahrungen zu ermöglichen.

AUFBAU

4 Workshops, insgesamt 10 Tage

KURZBESCHREIBUNG


WORKSHOP 1 (Wiederholung)
BINDUNGSENTWICKLUNG DES KLEINEN KINDES
18. – 19. OKTOBER 2017

(Mechthild Sckell und Stefanie Schmidt)

  • Bindungsentwicklung
  • Emotionsregulation
  • Explorationsverhalten und Autonomieentwicklung
  • Bindungsqualitäten
  • Einfluss der Biografie der Eltern auf die Bindungsentwicklung
  • Bindung und Trauma
  • Herausfordernde Familiensituationen
  • Regulation und Regulationsstörungen

 

WORKSHOP 2
ENTWICKLUNGSDIAGNOSTIK IN DER FRÜHEN KINDHEIT
15. – 16. NOVEMBER 2017

(Mechthild Sckell und Christine Nößner)

  • Darstellung des Ablaufs der verschiedenen Entwicklungsbereiche
  • Frühzeitiges Erkennen von Entwicklungsrisiken und Auffälligkeiten
  • Von der körperlichen Hilflosigkeit zum Entdecken der Umgebung
  • Ausdruck der Emotionen als Lebensversicherung
  • Unterstützung der Sprachentwicklung und der Denkfähigkeiten
  • Verständnisvolle Begleitung der sozialen Entwicklung in Kita und Krippe

WORKSHOP 3
KINDESWOHLGEFÄHRDUNG, KONFRONTATION, KOOPERATION UND VERNETZUNG
24. – 26. JANUAR 2018

(Mechthild Sckell und Bärbel Derksen)

  • Verhaltens- und Entwicklungsdiagnostik
  • Einführung in die Arbeit mit Video
  • Misshandlung und Vernachlässigung
  • Risiko- und Schutzfaktoren
  • Gesprächsführung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
  • Dokumentation und Berichtswesen
  • Spezielle Kooperationen in den Frühen Hilfen

WORKSHOP 4
INTERVENTIONEN ZUR FÖRDERUNG EINER SICHEREN BINDUNG
21. – 23. FEBRUAR 2018

(Mechthild Sckell, Gudrun Meyer-Wehmann und Stefanie Schmidt)

  • Interaktionsdiagnostik
  • Missverständnisse in der Interaktion, Deutungszuschreibungen
  • Gewinnende Gespräche zur Sensibilisierung der Eltern für die kindlichen Bedürfnisse
  • Unterstützungsm.glichkeiten und korrigierende Erfahrungen im pädagogischen Alltag
  • Arbeit mit Praxisbeispielen anhand von (mitgebrachten) Filmen der Teilnehmer/innen

METHODEN

Theorie-Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen, Fallarbeit anhand von Beispielen aus der Praxis der Teilnehmer/innen, Videoarbeit

TEILNEHMERZAHL

max. 20 Teilnehmer/innen

ZIELGRUPPE

Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, des Jugendamtes, der Frühen Hilfen, an Mutter-Kind-Einrichtungen und Kindertagesstätten

UHRZEIT

Erster Tag: 10:00 bis 18:00 Uhr
Zweiter/Dritter Tag: 09:00 bis 17:00 Uhr

KOSTEN

1210 € inkl. Tagungsgetränke

 

Die Weiterbildung kann als Gesamtreihe gebucht werden. Die Workshops sind auch einzeln buchbar.

VERANSTALTUNGSORT

Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hessen
Dietrich-Brüggemann-Zentrum
63456 Hanau-Klein-Auheim, Schillerstr. 26

In Kooperation mit der ASK-Familienberatungsstelle, Hanau

KURZBESCHREIBUNG

Die frühe Kindheit spielt eine entscheidende Rolle

bei der Entwicklung der Beziehungs- und Bindungsfähigkeit

sowie beim Lern- und Sozialverhalten.

Die zentrale Aufgabe von Frühen Hilfen und der Jugendhilfe

ist es, Babys und Kindern die für ihre Entwicklung

und Entfaltung förderlichen Lebensbedingungen zu

ermöglichen sowie deren Eltern in ihrer Beziehungs- und

Erziehungskompetenz zu unterstützen.

Um kleine Kinder in Familien fachlich kompetent

zu begleiten, benötigen pädagogische Fachkräfte

spezifische Kenntnisse über die Lebensphase der frühen

Kindheit von der Geburt bis zum Alter von drei Jahren.

Sie müssen in der Lage sein, die Gesamtentwicklung

des kleinen Kindes im Blick zu haben und diese richtig

einzuschätzen. Es gehört zu den wichtigen Zielen der

unterschiedlichen Familienhilfen, die Eltern beim Aufbau

einer sicheren Bindung zu fördern und besondere

Belastungs- oder Fehlentwicklungen zu erkennen. Um

Kindeswohlgefährdungen

wahrzunehmen und abzuwenden,

sind die Kooperation der Fachkräfte sowie die

Koordination Früher Hilfen notwendig.

Die frühe Kindheit ist aus Sicht aller pädagogischen und

psychotherapeutischen Richtungen der Schlüssel zum

Verständnis von späteren Verhaltensauffälligkeiten und

psychopathologischen Symptomen. Dieses Wissen ist

für die pädagogische Arbeit unabdingbar, um Kindern

und Jugendlichen korrigierende Bindungserfahrungen

zu ermöglichen.

AUFBAU

4 Workshops, insgesamt 11 Tage


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