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WEITERBILDUNGEN (WB 03.2017)

WEITERBILDUNGSREIHE: FRÜHE KINDHEIT IM BLICK, TEIL 1 (WIEDERHOLUNG)
Wie die ersten Jahre das ganze Leben bestimmen

Anmeldeschluss

20. September 2017

Referentinnen

Stefanie Schmidt
Hebamme, Familienhebamme in der Familienberatungsstelle des Albert Schweitzer Kinderdorfes Hessen e.V. , Fachberaterin für Emotionelle Erste Hilfe, freie Referentin für das Europäische Institut für Stillen und Laktation

Mechthild Sckell
Diplom-Psychologin, Leiterin der Familienberatungsstelle des Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hessen e.V., Ausbildungen in systemischer Familientherapie, Verhaltenstherapie, Paartherapie, systemischer Supervision und in Multifamilientherapie, Lehrtätigkeit in der Fort- und Weiterbildung

 

KURZBESCHREIBUNG

Die frühe Kindheit spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Beziehungs- und Bindungsfähigkeit sowie beim Lern- und Sozialverhalten.

Die zentrale Aufgabe von Frühen Hilfen und der Jugendhilfe ist es, Babys und Kindern die für ihre Entwicklung und Entfaltung förderlichen Lebensbedingungen zu ermöglichen sowie deren Eltern in ihrer Beziehungs- und Erziehungskompetenz zu unterstützen. Um kleine Kinder in Familien fachlich kompetent zu begleiten, benötigen pädagogische Fachkräfte spezifische Kenntnisse über die Lebensphase der frühen Kindheit von der Geburt bis zum Alter von drei Jahren. Sie müssen in der Lage sein, die Gesamtentwicklung des kleinen Kindes im Blick zu haben und diese richtig einzuschätzen. Es gehört zu den wichtigen Zielen der unterschiedlichen Familienhilfen, die Eltern beim Aufbau einer sicheren Bindung zu fördern und besondere Belastungs- oder Fehlentwicklungen zu erkennen. Um Kindeswohlgefährdungen wahrzunehmen und abzuwenden, sind die Kooperation der Fachkräfte sowie die Koordination Früher Hilfen notwendig. Die frühe Kindheit ist aus Sicht aller pädagogischen und psychotherapeutischen Richtungen der Schlüssel zum Verständnis von späteren Verhaltensauffälligkeiten und psychopathologischen Symptomen. Dieses Wissen ist für die pädagogische Arbeit unabdingbar, um Kindern und Jugendlichen korrigierende Bindungserfahrungen zu ermöglichen.

 

Der Workshop ist der erste Teil einer 4-teiligen Reihe zum Thema "Frühe Kindheit im Blick". Der Workshop ist einzeln oder im Rahmen des Gesamtpakets der Workshopreihe buchbar


INHALT

WORKSHOP 1 (Wiederholung)
BINDUNGSENTWICKLUNG DES KLEINEN KINDES
18. – 19. OKTOBER 2017

  • Bindungsentwicklung
  • Emotionsregulation
  • Explorationsverhalten und Autonomieentwicklung
  • Bindungsqualitäten
  • Einfluss der Biografie der Eltern auf die Bindungsentwicklung
  • Bindung und Trauma
  • Herausfordernde Familiensituationen
  • Regulation und Regulationsstörungen

METHODEN

Theorie-Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen, Fallarbeit anhand von Beispielen aus der Praxis der Teilnehmer/innen, Videoarbeit

 

TEILNEHMERZAHL

max. 20 Teilnehmer/innen

 

ZIELGRUPPE

Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, des Jugendamtes, der Frühen Hilfen, an Mutter-Kind-Einrichtungen und Kindertagesstätten

 

UHRZEIT

Erster Tag: 10:00 bis 18:00 Uhr
Zweiter Tag: 09:00 bis 17:00 Uhr

 

KOSTEN

250,- € inkl. Tagungsgetränke

 

VERANSTALTUNGSORT

Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hessen
Dietrich-Brüggemann-Zentrum
63456 Hanau-Klein-Auheim, Schillerstr. 26

In Kooperation mit der ASK-Familienberatungsstelle, Hanau


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