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Zum Gesamtüberblick

WEITERBILDUNG (WB 02 – 2019)

TRAINER*IN IN DER MULTIFAMILIENTHERAPIE (MFT)
Systemische Gruppenarbeit mit Familien (ambulant, stationär, in Schulen und Kitas)

Anmeldeschluss

10. April 2019

Referentinnen

Karin Bracht
Systemische Familientherapeutin (SG), Systemische Supervisorin (SG), Multifamilientherapeutin, Fachleitung Multifamilientherapie/Multifamilienarbeit bei familie e.V. Berlin

Petra Kiehl
Diplom-Sozialpädagogin, Genderpädagogin, Marte Meo Therapeutin, MFT- Coach, Leiterin der Multifamilientherapie im Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hanau

KURZBESCHREIBUNG

Multifamilientherapie (MFT) ist eine Methode der systemisch-familientherapeutisch orientierten Gruppenarbeit, um die Beziehungs- und Handlungskompetenzen von Familien im Hinblick auf die eigenen Familienmitglieder und sozialen Systeme zu erweitern. Zielgruppen in diesem Kontext sind Familien, die erzieherische Hilfen benötigen und die von sozialer Isolation und von Entstrukturierungsprozessen betroffen sind. Das Konzept wurde vor 40 Jahren von Prof. Dr. med. Eia Asen in London und Prof. Michael Scholz in Dresden ursprünglich für den klinisch-therapeutischen Bereich entwickelt und unter ihrer Mitwirkung für den pädagogischen Bereich der Kinder- und Jugendhilfe weiterentwickelt und unter der Mitwirkung des ASK Hessen e. V. für den pädagogischen Bereich der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland adaptiert.

In dieser Weiterbildung erwerben Sie die Grundkompetenzen und Methoden der Multifamilientherapie, um selbstständig eine MFT-Gruppe aufzubauen und durchzuführen.

 

KURZBESCHREIBUNG

WORKSHOP 1 // 15. - 17. Mai 2019 

  • Einführung in die theoretischen Grundlagen der MFT
  • Darstellung der Ursprünge der MFT
  • Grundhaltung der MFT

 

WORKSHOP 2  // 29. – 30. August 2019

  • Vertiefung des theoretischen Konzepts
  • Verdichtung der MFT-Haltung
  • MFT-Trainer*in als Kontextgestalter/in
  • MFT-Basistechniken
  • Einstieg in die Praxis mittels Rollenspiel
  • Prozessbegleitung des eigenen Praxisfeldes
WORKSHOP 3  // 13. – 15. November 2019
  • Verdichtung der MFT-Haltung
  • Praktisches Üben der Therapeutenpositionen des+der MFT-Trainers*in
  • Verständnis des Therapeutenzusammenspiels der MFT-Trainer*innen
  • Rollenspiele
  • Darstellung verschiedener MFT-Settings Prozessbegleitung des eigenen Praxisfeldes

WORKSHOP 4  // 16. – 17. Januar 2020

  • Auftragsklärung: Strategien und Schwierigkeiten mit Kund*innen und Klient*innen, Finanzierung, Verweildauer, Zwangskontext …
  • Herstellung der Gruppenkohäsion mittels Rollenspiel
  • Gestaltung der Auftaktveranstaltung und Präsentation bei der Auftraggeberin
  • Prozessbegleitung des eigenen Praxisfeldes

WORKSHOP 5  // 18. – 20. März 2020

  • Vertiefung der MFT-Haltung
  • Verdichtung des Therapeutenzusammenspiels der MFT-Trainer*innen
  • Erweiterung der Handlungskompetenz im MFT-Prozess
  • Schwierigkeiten und Grenzen in der MFT-Praxis
  • Prozessbegleitung des eigenen Praxisfeldes
  • Kolloquium

 

SUPERVISION

In allen Workshops finden Supervisionen statt. Mindestens in einem Workshop wird eine Live Supervision ermöglicht. Die Teilnehmer*innen sind angehalten, ihre MFT-Praxis im Verlauf der Weiterbildung supervidieren zu lassen.

 

SELBSTERFAHRUNG

Die Teilnehmer*innen können ihre Berufs- und Lebenssituation in diesem Rahmen unter dem Aspekt der Neugestaltung ihrer beruflichen Identität als MFT-Trainer*in reflektieren.

 

HOSPITATION

Im Verlauf der Weiterbildung müssen die Teilnehmer*innen zwei Hospitationstage durchführen und diese dokumentieren.

 

STUDIUM

Das Literaturstudium obliegt der Eigenverantwortung.

 

KOLLOQUIUM UND ZERTIFIKAT

Zur Erlangung des Zertifikats ist die schriftliche Reflexion eines MFT-Prozesses notwendig.

 

Die Teilnehmer*innen erhalten bei Vorlage der erfüllten Weiterbildungskriterien im Rahmen des Kolloquiums ein Zertifikat nach den BAG-MFT-Richtlinien.

 

VORAUSSETZUNGEN

Qualifizierter Berufsabschluss im psychosozialen Bereich, Mitarbeit in einem Praxisfeld der Kinderund Jugendhilfe, in einer Bildungseinrichtung oder Kinder- und Jugendpsychiatrie, Basisqualifikation in der Systemischen Theorie und Praxis

METHODEN

Theorie-Inputs, praktische Übungen, Einzel-, Partner- und Kleingruppenarbeit, Gesprächsübungen, Reflexion, Plenumsdiskussionen, Fallarbeit, videounterstütztes Arbeiten

TEILNEHMERZAHL

Max. 25 Teilnehmer*innen

UHRZEIT

09:00 – 17:00 Uhr

KOSTEN

2.200 € 

VERANSTALTUNGSORT

Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hessen e. V.
Dietrich-Brüggemann-Zentrum
Schillerstraße 26
63456 Hanau - Klein-Auheim


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