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Zum Gesamtüberblick

FORTBILDUNG (FB 16) 29. - 30. August 2018

BINDUNG IM BEREICH DER FRÜHKINDLICHEN ENTWICKLUNG (AUSGEBUCHT! Warteliste möglich)
Bindungsentwicklung des kleinen Kindes

Anmeldeschluss

02. August 2018

Referentin

Stefanie Schmidt
Hebamme, Familienhebamme in der Familienberatungsstelle des Albert Schweitzer Kinderdorfes Hessen e.V. , Fachberaterin für Emotionelle Erste Hilfe, freie Referentin für das Europäische Institut für Stillen und Laktation

KURZBESCHREIBUNG

Die frühe Kindheit spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Beziehungs- und Bindungsfähigkeit sowie beim Lern- und Sozialverhalten. 

Die zentrale Aufgabe von Frühen Hilfen und der Jugendhilfe ist es, Babys und Kindern die für ihre Entwicklung und Entfaltung förderlichen Lebensbedingungen zu ermöglichen sowie deren Eltern in ihrer Beziehungs- und Erziehungskompetenz zu unterstützen. Um kleine Kinder in Familien fachlich kompetent zu begleiten, benötigen pädagogische Fachkräfte spezifische Kenntnisse über die Lebensphase der frühen Kindheit von der Geburt bis zum Alter von drei Jahren. Sie müssen in der Lage sein, die Gesamtentwicklung des kleinen Kindes im Blick zu haben und diese richtig einzuschätzen. Es gehört zu den wichtigen Zielen der unterschiedlichen Familienhilfen, die Eltern beim Aufbau einer sicheren Bindung zu fördern und besondere Belastungs- oder Fehlentwicklungen zu erkennen. Um Kindeswohlgefährdungen wahrzunehmen und abzuwenden, sind die Kooperation der Fachkräfte sowie die Koordination Früher Hilfen notwendig. Die frühe Kindheit ist aus Sicht aller pädagogischen und psychotherapeutischen Richtungen der Schlüssel zum Verständnis von späteren Verhaltensauffälligkeiten und psychopathologischen Symptomen. Dieses Wissen ist für die pädagogische Arbeit unabdingbar, um Kindern und Jugendlichen korrigierende Bindungserfahrungen zu ermöglichen.

INHALT

  • Bindungsentwicklung
  • Emotionsregulation
  • Explorationsverhalten und Autonomieentwicklung
  • Bindungsqualitäten
  • Einfluss der Biografie der Eltern auf die Bindungsentwicklung
  • Bindung und Trauma
  • Herausfordernde Familiensituationen
  • Regulation und Regulationsstörungen

METHODEN

Theorie-Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen, Fallarbeit anhand von Beispielen aus der Praxis der Teilnehmer/innen, Videoarbeit

TEILNEHMERZAHL

max. 20 Teilnehmer/innen

ZIELGRUPPE

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, des Jugendamtes, der Frühen Hilfen, an Mutter-Kind-Einrichtungen und Kindertagesstätten

UHRZEIT

09:00 bis 17:00 Uhr

KOSTEN

Für den Ausbau von Netzwerken Früher Hilfen fördert das Land Hessen Fortbildungsangebote im Bereich der Jugendhilfe, für Fachkräfte Früher Hilfen und Netzwerkkoordination.Die Durchführung der Fortbildung erfolgt im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. Es entstehen keine Gebühren. Für die Teilnahme ist lediglich eine Verpflegungspauschale von 20 € zu entrichten.

VERANSTALTUNGSORT

Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hessen
Dietrich-Brüggemann-Zentrum
63456 Hanau-Klein-Auheim, Schillerstr. 26


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