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Zum Gesamtüberblick

FORTBILDUNG (FB 06) 23. - 24. Mai 2019

DIAGNOSEN – FESTSCHREIBUNG ODER CHANCE?
Vom Defizit zur Kompetenz bei Kindern und Jugendlichen

Anmeldeschluss

25. April 2019

Referentin

Christine Nößner
Dipl. Psychologin, psychologische Psychotherapeutin, Diagnostik und Therapie im SPZ, Ausbildung in Gesprächspsychotherapie GWG, Familientherapie und systemischer Therapie, Verhaltenstherapie DGVT, Supervision; Weiterbildungen u. a. in Hypnotherapie am Milton Erickson Institut, Qualitätsmanagement für soziale Einrichtungen, Lehrtätigkeit u. a. an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg und in Fort- und Weiterbildung.

KURZBESCHREIBUNG

Viele der von uns betreuten Kinder und Jugendlichen zeigen zusätzlich zu der schwierigen Lebensgeschichte im Lauf der Zeit Entwicklungsbesonderheiten. Hier gilt es, einen verständnisvollen, einfühlsamen und geschulten Umgang zu finden.

 

Die häufig gestellten Diagnosen wie funktionale Störungen, frühe Schädigungen oder Geburtskomplikationen umfassen ein sehr breites Spektrum. Wenn in der Anamnese erschwerend Bindungsstörungen, Trennungserfahrungen und traumatische Ereignisse hinzukommen, zeigen die Kinder und Jugendlichen häufig herausfordernde soziale. Verhaltensweisen. Die pädagogische Arbeit muss gerade für diese Zielgruppe einen individualisierten, unterstützenden Umgang bieten.

 

Sie lernen in diesem Seminar unterschiedliche Diagnosebereiche kennen und die dazu passenden möglichen Ursachen und Auswirkungen. Weiter werden neue Sichtweisen und eine ressourcenorientierte Haltung für die tägliche pädagogische Praxis eingeübt.

 

SCHWERPUNKTE

  • Wissen über die Kriterien und Hintergründe unterschiedlicher Diagnosen
  • Vorurteilsfreie Beobachtung und akzeptierender Blick auf die Schwächen des Kindes/Jugendlichen
  • Schrittweiser Aufbau von Kompetenzen mit einer Stärkung des Selbstwerts
  • Gestaltung von Spielformen für eine entwicklungsgerechte Unterstützung
  • Herausforderungen und Chancen in der Pubertät
  • Anwenden systemischer Sichtweisen, um die Ressourcen im Umfeld möglichst effektiv zu nutzen

METHODEN

Theorie-Inputs, Austausch der eigenen Erfahrungen, Experimentieren mit Inhalten von standardisierten Diagnoseverfahren, Rollenspiele, Übung von Unterstützungsformen, Kleingruppenarbeit, Plenum

TEILNEHMERZAHL

Max. 25 Teilnehmer*innen

UHRZEIT

09:00 – 17:00 Uhr

KOSTEN

330 € inkl. Tagungsgetränken und Pausensnacks

VERANSTALTUNGSORT

Dietrich-Brüggemann-Zentrum
Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hessen e. V.
Schillerstraße 26
63456 Hanau – Klein-Auheim


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