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Zum Gesamtüberblick

FORTBILDUNG (FB 03) 12. Februar 2018

DAS MACHT DER DOCH EXTRA!
Traumatische Übertragungsprozesse in der stationären Jugendhilfe

Anmeldeschluss

15. Januar 2018

Referent

Thomas Röhl
Erziehungswissenschaftler MA, Fachpädagoge für Psychotraumatologie (SIPT), Fachdienst Trauma im Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hanau, therapeutischer Leiter der sozialpädagogischen Intensivgruppe im Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hanau.

KURZBESCHREIBUNG

Traumatisierte Kinder und Jugendliche übertragen ihre gestörten Beziehungserfahrungen und die damit zusammenhängenden Gefühle von Angst vor Missachtung, Verlassen-Werden und Vernichtung. Dieses Übertragungsgeschehen kann von den Fachkräften im Sinne einer „klärenden Gegenübertragung“ (Elke Garbe, 2015) konstruktiv genutzt werden und damit Teil der Traumaverarbeitung sein.

 

Reagieren die Fachkräfte bei der Gegenübertragung aus Selbstschutz mit einer rigiden Abwehr, bestärkt dies die gestörten Beziehungserfahrungen der Kinder und Jugendlichen und beide Seiten geraten in eine Macht-Ohnmacht-Spirale. Das zentrale Thema der Fortbildung ist, wie diese Dynamik vermieden bzw. aufgelöst werden kann.

 

SCHWERPUNKTE

  • Psychodynamik traumatischer Übertragungen und Gegenübertragungen
  • Beziehungsarbeit unter den Bedingungen traumatischer Übertragungen
  • Handlungsfähig bleiben: Aspekte der Selbstfürsorge in diesem Praxisfeld

ZIELGRUPPEN

Fachkräfte der sozialen Arbeit und Pädagogik, vor allem im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und Schule

METHODEN

Theorie-Inputs, Kleingruppenarbeit, Fallbeispiele, Best Practice Austausch über eigene Praxiserfahrungen

TEILNEHMERZAHL

Max. 25 Teilnehmer/innen

UHRZEIT

09:30 – 17:30 Uhr

KOSTEN

143 € inkl. Tagungsgetränken und Pausensnacks

VERANSTALTUNGSORT

Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hessen e. V.
Dietrich-Brüggemann-Zentrum
Schillerstraße 26
63456 Hanau-Klein-Auheim

TEILNAHMEVORAUSSETZUNG

Grundkenntnisse und Erfahrungen in der Traumaarbeit

 


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